Endlich wieder hören. Endlich wieder leben.
Wenn Hörgeräte nicht mehr helfen, gibt es Wege zurück ins Leben – zurück in Gespräche, Musik, Freude & soziale Nähe.
Mein Song
Diesen Song widme ich allen Menschen mit Hörverlust, die mit Rückzug und Ausgrenzung zu kämpfen haben. Ich weiß, wie schwer es ist, wenn die Welt leiser wird und Gespräche an einem vorbeiziehen.
Doch es gibt Wege zurück ins Leben. Mein Ziel ist es, Hoffnung zu schenken und zu zeigen, wie Lebensqualität wieder wachsen kann.
Mehr Lebensqualität – wieder hören, wieder leben.
Über mich Gerhard Roth
Ich weiß, wie es ist, wenn die Welt leiser wird.
Wie sich Isolation anfühlt, wenn Gespräche an einem vorbeiziehen und Lebensfreude verschwindet. Genau deshalb gehe ich heute selbst dorthin, wo Betroffene sind – zu Ihnen.
Gerhard Roth, Cochlea-Implantat Träger & Hörpate
Seit vielen Jahren auf Deutschlands Straßen, Kliniken, Veranstaltungen & bei persönlichen Hausbesuchen unterwegs.
Ziel:
Menschen Mut machen & echte Lösungen zeigen, wenn Hörgeräte nicht mehr reichen.
Meine Geschichte – Der Weg zurück ins Leben
Ich war jahrzehntelang Hörgeräteträger. Doch irgendwann ging nichts mehr. Rückzug, Verlust sozialer Kontakte, Burnout, tiefe Krise – und dann eine Entscheidung: Ich will wieder leben, also muss ich wieder hören.
Mein Weg zum CI in 3 Schritten
01
Empfehlung & Entscheidung
Empfehlung meines HNO-Arztes, Gespräch mit Dr. Torsten Mewes – 1,5 Stunden später stand die Entscheidung fest: Cochlea-Implantat.
02
Hutch – mein Begleiter
Eine Continentale Bulldogge, mein bester Freund & Therapiehund. Begleiter, Anker, Trostspender.
Leider im Dezember 2025 von uns gegangen.

03
Selbsthilfegruppe
Start 2014, zwischen 15 und 30 Teilnehmende, 4 Jahre Moderation. Austausch, Hoffnung, Verständnis.
Meine Cochlea-Implantat-Operationen
Vier Jahre trennen meine beiden Cochlea-Implantat-Operationen – und doch erzählen sie eine gemeinsame Geschichte:
Die Rückkehr ins Leben, Schritt für Schritt, Klang für Klang.
Erste OP 2014 – Mainz
09:00 Uhr OP – 11:00 Uhr zurück im Zimmer – 14:00 Uhr nach Hause.
Keine Reha. Kein großes Training. Nur Audiolog, täglich, konsequent.
Zweite OP 2018 – Wiesbaden
Diesmal mit Reha in der Bosenberg Klinik.
Die richtige Entscheidung, begleitet und therapeutisch unterstützt.
Mein Hörmobil
Seit dem 01.09.2020 bin ich mit meinem Hörmobil auf Deutschlands Straßen unterwegs.
Ich wollte nicht länger warten, bis Betroffene mich finden – ich fahre zu ihnen.
Mit meinem VW T6 Hörmobil, ausgestattet für Beratung & CI-Aufklärung direkt vor Ort.
Nicht in geschlossenen Räumen, nicht hinter Terminstrukturen – sondern
mitten im Alltag, dort, wo Menschen sind:
Auf Marktplätzen, vor Kliniken, in Fußgängerzonen, bei Kongressen, Reha-Einrichtungen, Hörtagen und Veranstaltungen.
Mein Ziel:
Barrieren abbauen – das Gespräch dorthin bringen, wo die Fragen entstehen.
Zahlen, die für sich sprechen
700
Einsätze
125.000
gefahrene Kilometer
über 7.000
intensive Gespräche
Med-El Hörpatenprogramm
Seit März 2019 bin ich Teil des Med-El Hörpatenprogramms.
Als Hörpate begleite ich Menschen, die vor der Entscheidung stehen, ob ein Cochlea-Implantat der richtige Schritt ist. Nicht technisch, nicht werblich – sondern menschlich, ehrlich und aus eigener Erfahrung.
Ich weiß, wie sich Unsicherheit anfühlt. Wie groß die Angst vor dem Verlust des Hörens sein kann und wie entscheidend Gespräche auf Augenhöhe sind. Genau deshalb ist dieses Programm für mich mehr als eine Aufgabe:
Es ist ein Versprechen, jede Frage ernst zu nehmen, jede Sorge zu würdigen und niemanden mit seinen Gedanken allein zu lassen.
Neutral, nahbar, authentisch.
Kein Verkauf. Keine Vorgaben. Nur echte Begleitung.
Hörpaten-Freundschaften
Aus Begegnungen werden Gespräche. Aus Gesprächen manchmal Vertrauen. Und manchmal entstehen daraus Freundschaften, die bleiben.
Zwei Menschen haben mich besonders berührt:
- Mia Sophia, die zeigt, wie mutig Kinder mit Hörverlust wachsen können, wie offen sie lernen, lachen und dazugehören. Eine Einschulung, die für mich mehr war als ein Tag – sie war ein Zeichen dafür, dass Technik nicht nur Hörfähigkeit zurückgibt, sondern Zukunft.
- Monika Gruber, 86 Jahre, die ich in einem Altenheim kennenlernen durfte. Heute ist sie dort „der Star“, beantwortet Fragen, macht anderen Mut und erinnert mich täglich daran, dass Lebensfreude kein Alter kennt. Bis heute haben wir jeden Tag Kontakt.
Diese beiden stehen stellvertretend für viele andere, die mich begleitet und geprägt haben.
Manchmal sucht man Menschen, manchmal findet man sie.
Und manchmal – wenn man genau hinhört – bleiben sie.
Stimmen, die Mut machen
Echte Worte. Echte Erlebnisse. Echte Wirkung.
„Du baust die Brücke zwischen Kunde
und CI.“
Silke Stöckle-Porstein
„Inspirierend, authentisch,
voller Empathie.“
Rebecca Werner
„Partner auf Augenhöhe im Umgang mit Betroffenen.“
Dr. Sara Euteneuer
Herzensprojekt– Was kostet Mut?
Greta und Larissa leben mit NF2, einer seltenen Krankheit, die das Hören nach und nach nimmt. Ich habe ihre Geschichten nicht nur kennengelernt – ich habe sie gefühlt. Ihre Stärke, ihre Sorgen, ihre Hoffnung trotz aller Eingriffe und Einschränkungen berühren mich jeden Tag aufs Neue.
Ich unterstütze sie, weil ich selbst weiß, wie still die Welt werden kann und wie einsam dieser Weg manchmal ist. Für mich geht es nicht um Projekte, Termine oder Aktionen, sondern um Menschen. Um Nähe, Zuhören und echtes Dasein.
Mut kostet viel. Aber niemand sollte ihn allein zahlen müssen.
Ich bin an ihrer Seite – nicht aus Pflicht, sondern aus Verbundenheit.
Kontakt
Wenn Sie Fragen haben, Austausch suchen, Beratung wünschen oder das Hörmobil einsetzen möchten – melden Sie sich.
Adresse:
Lenzenbergstr. 6, 65527 Niedernhausen, GERMANY
Telefon:
+49 (0) 172 9476658
E-Mail:
gerhard121952@gmail.com

„Das Ohr ist der Weg zum Herzen“
Madeleine de Scudéry (1607 -1701)
